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Was Geld mit dem Klimawandel zu tun hat

Feld in den Bergen mit Windkraftwerk
Nachhaltigkeit

Was Geld mit dem Klimawandel zu hat

Weniger kaufen, nachhaltiger investieren: Das bringt nicht nur dem Klima was, sondern kann dir auch helfen, ein Vermögen aufzubauen. Geld zu haben, ermöglicht Entscheidungen: wofür du es ausgibst - und wofür du es eben nicht ausgibst. Die Rechnung ist einfach: Umso mehr wir konsumieren, umso mehr belasten wir die Umwelt. Und umgekehrt. Jedes T-Shirt, jedes Smartphone, jedes Haargel - einfach alles, was produziert wird - verursacht bei der Herstellung CO2, abgesehen von weiteren Umweltbelastungen (Ressourcenverbrauch, Abwasserverschmutzung etc.).

Faustregeln für klimafreundlichen Konsum

Wenn du etwas anschaffst, sagen wir, einen neuen Pulli, kauf die beste Qualität, die du dir leisten kannst und hab lange Freude dran. Schon Oma sagte 'billig kauft teuer'. Wer billig kauft, riskiert nämlich Fehlkäufe. Zusammengerechnet kommt das nicht nur dich teurer als ein wirklich gutes Stück, sondern auch das Klima zahlt drauf.
Dinge, die du selten brauchst, musst du nicht unbedingt selbst besitzen. Wenn du beispielsweise einen Kasten montieren willst, kannst du dir die Bohrmaschine dafür ausborgen. Eine gute Anlaufstelle dafür sind natürlich Familie und Freund:innen. In größeren Städten gibt es aber immer mehr Anbieter:innen, die Gegenstände verleihen. Carsharing ist auch ein Beispiel dafür. Und zeigt, dass Teilen billiger kommt (wenn man ehrlich alle Kosten berücksichtigt).
In vielen Produktgruppen hast du die Wahl. Bei Lebensmitteln gilt bio, regional, saisonal generell als klimafreundlicher als andere Produkte. Gemüse belastet das Klima weniger als Fleisch. Für Laien ist nur schwer abschätzbar, ob ein Produkt klimafreundlich ist. Bei manchen Dingen hilft dir der Hausverstand: 'Fast Fashion', die Massenware von Billigketten ist selten nachhaltig produziert. Bei anderen Produkten kann dir ein Gütesiegel helfen, beispielsweise der 'Blaue Engel', das österreichische Umweltzeichen und das EU Ecolabel.
Auch bei Ausgaben für den Vermögensaufbau kannst du nachhaltig handeln. Während du mit einem Sparkonto keinen Einfluss darauf hast, wie die Banken dein Geld anlegen, kannst du dich auf dem Kapitalmarkt für Aktien nachhaltiger Unternehmen oder nachhaltige Fonds entscheiden. Nachhaltig sind Fonds dann, wenn darin nur Aktien nachhaltiger Unternehmen gebündelt sind. Also von Unternehmen, die auf Umwelt und Gesellschaft achten. Und keine Aktien von Unternehmen, die beispielsweise Waffen oder Tabakwaren herstellen.  
Was Geld mit dem Klimawandel zu tun hat

Das sagt Dr.Dr. Money

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Mehr Informationen

FAQ

Jeder Einkauf verursacht CO₂-Emissionen und andere Umweltbelastungen – von der Produktion über den Transport bis zur Entsorgung. Je mehr wir konsumieren, desto stärker belasten wir das Klima. Weniger kaufen und Dinge länger nutzen hilft, Ressourcen zu schonen und Emissionen zu reduzieren.
Achte auf Qualität statt Quantität, teile Dinge, die du selten brauchst, und wähle klimafreundliche Produkte. Bio, regional und saisonal sind bei Lebensmitteln meist die bessere Wahl. Gütesiegel wie der „Blaue Engel“ oder das EU Ecolabel helfen dir, nachhaltige Produkte zu erkennen.
Du kannst dein Geld in nachhaltige Fonds oder Aktien von Unternehmen investieren, die auf Umwelt und soziale Verantwortung achten. So unterstützt du mit deinem Vermögensaufbau Firmen, die keine Waffen, Tabak oder umweltschädliche Produkte herstellen.
Wer bewusst konsumiert, spart oft Geld. Hochwertige Produkte halten länger, Fehlkäufe werden vermieden und geteilte Nutzung reduziert Kosten. Gleichzeitig kannst du durch nachhaltige Investitionen langfristig Vermögen aufbauen und dabei einen positiven Beitrag fürs Klima leisten.
Teilen spart Geld und Ressourcen. Ob Bohrmaschine, Auto oder Kleidung – viele Dinge werden selten gebraucht und können problemlos ausgeliehen werden. Das reduziert die Produktion neuer Güter und damit auch die Umweltbelastung.

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