Die 10 größten Kostenfallen im Urlaub

Ferien! Sommer, Strand und Meer! Wer Kostenfallen vermeidet, dem bleibt mehr Geld für den echten Spaß.

Roaming
Immer noch die Top-Kostenfalle. Die Inland-Tarife gelten nur im österreichischen Mobilfunknetz. Außerhalb fallen Roaming-Gebühren an. In der EU sind die Tarife zwar geregelt, aber beispielsweise in der Türkei kann’s echt ins Geld gehen, von Russland, Nordafrika, Südamerika und Südostasien gar nicht zu reden. Das gilt für Telefonate, SMS, MMS und natürlich Internet.
Kauf dir im Urlaubsland in einem Fachgeschäft eine Wertkarte mit Internet-Datenvolumen und maile die Nummer an alle.  

Geld abheben
In Nicht-Euro-Ländern verrechnen die Banken häufig saftige Gebühren fürs Abheben am Bankomaten: pro Auszahlung € 5 bis € 7,50. Mit der Kreditkarte wird’s nicht billiger: bis zu 4 % Bearbeitungsgebühren und eventuell nochmal Spesen für den Umrechnungskurs in die Fremdwährung. Am besten fährt man, wenn man Bargeld mitnimmt oder größere Beträge abhebt. Nicht zitzerlweise Geld ziehen!

Wechselkurs
Geldwechselstuben verlangen fürs Umtauschen von Geld Gebühren. Die sind am Flughafen immer am teuersten. Geh am besten in eine Wechselstube und vergleiche vorher die Gebühren, die anfallen.
In Ländern mit einer starken Währung ist es besser, das gewechselte Geld von zu Hause mitzunehmen. In Ländern mit schwacher Währung, z.B. Thailand, Ägypten, tauscht man besser dort.

Zusatzkosten bei Billigfliegern
Ein superbilliger Flug bleibt nicht immer superbillig. Lies dir vor der Buchung das Kleingedruckte durch. Manchmal fallen ganz ordentliche Zusatzkosten wie etwa für Gepäck an.

Maut
Ins Auto gesetzt und bestenfalls an die Benzinkosten gedacht. Doch leider kommt in vielen Ländern noch die Autobahngebühr dazu. Eine Übersicht über alle Mautgebühren in Europa liefert der ÖAMTC.

Gedeck im Restaurant
Keine großen Beträge, aber ärgerlich, wenn man’s nicht weiß: Manche Restaurants verlangen für das Gedeck, also Messer, Gabel, Teller und das Brotkörbchen, eine Gebühr. Vor allem in Italien ist das verbreitet. Achte darauf, ob es eine Gebühr fürs „coperto“ gibt.
Trinkgeld einrechnen
In vielen Ländern werden KellnerInnen nicht bezahlt, ihr Lohn ist das Trinkgeld. Ein Hinweis wie „service not included“ (Service nicht inbegriffen) bedeutet, dass du einen gewissen Prozentsatz auf die Rechnung aufschlagen musst. Freiwillig kannst du natürlich noch mehr geben.

Mehrwertsteuer und Zollgebühren
In manchen Ländern, z.B. in den USA, ist die Mehrwertsteuer im Preis nicht enthalten. An der Kassa kannst du daher eine Überraschung erleben: Das Teil ist teurer als gedacht. Noch blöder ist es beim Essen: Das hast du ja meist schon geschluckt, also musst du auch den unerwartet höheren Preis schlucken.
Zollfrei
Innerhalb der EU kannst du einkaufen und mitnehmen, was du willst. Bei Einkäufen im Ausland gibt’s aber Grenzen. Wenn du für mehr Geld einkaufst, musst du die Waren verzollen. Auf Schmuggel stehen hohe Strafen.

Strafen für Fakes von Markenware
Auf dem Basar eine „echte“ Rolex oder Louis-Vuitton-Tasche gekauft? Das ist verboten. Wirst du erwischt, droht eine saftige Geldstrafe.

Urlaub auf Kredit
Wenn du kein Geld für den Urlaub hast, bleib besser zu Hause oder mach was Billigeres. Frei nach dem russischen Sprichwort „Gegessen Brot verdient sich hart“ macht es keinen Spaß, noch Monate nach dem Trip dafür zahlen zu müssen.

Krank ohne Versicherung
Eine Reise-Krankenversicherung kostet zwar, aber wenn du krank wirst oder dir etwas passiert, können dich die Behandlungs- oder Rückholkosten gleich nochmal umhauen. Bei einer Kreditkarte ist oft eine Versicherung inkludiert. Erkundige dich aber - und auch bei deiner Krankenversicherung - ob dein Schutz ausreicht.

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