Eine kurze Geschichte des Geldes

Ganz früher gab es nur Warengeld. Das konnten ganz unterschiedliche wertvolle Gegenstände sein, die man gegen andere Waren eintauschen konnte. Die ersten Münzen gab es bereits im 7. Jahrhundert, waren jedoch zunächst nur einfache Metallstücke. In Kleinasien (in der heutigen Türkei) wurden vor etwa 2700 Jahren die ersten Münzen in Gold, Silber und Bronze geprägt. Die Münzen waren dann genauso viel wert wie das Material. Warengeld wurde auch hierzulande vor gar nicht langer Zeit verwendet: Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte man auf dem Schwarzmarkt beispielsweise mit Zigaretten zahlen.

 

Das Papiergeld verdanken wir den ChinesInnen. Sie haben es bereits vor etwa 1000 Jahren erfunden. Hier ist der Wert des Tauschmittels bereits auf dem Schein aufgedruckt. In Europa ist Papiergeld allerdings erst seit circa 250 Jahren wirklich verbreitet. Anfangs wurde das Geld noch von verschiedenen Banken bedruckt. Zur Besicherung seines Werts mussten die Banken in ihren Tresoren im gleichen Wert Gold lagern. Heute ist das nicht mehr der Fall. Geld drucken dürfen nur noch Zentralbanken.

 

Das Geld auf deinem Konto nennt sich Giralgeld bzw. Buchgeld. Bereits im Mittelalter brachten arabische Kaufleute die Idee des Giralgelds nach Europa. Statt mit Bargeld zu handeln, schrieben sie Geldforderungen in ihre Bücher. Heute verwenden wir hauptsächlich Giralgeld: beim Einkaufen mit der Bankomatkarte, oder wenn wir unsere Stromrechnung überweisen. Erst, wenn wir Geld am Bankomaten abheben, wechselt die Maschine Giralgeld in Papiergeld.

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